Triangel, Bügel & Co: Bikini Varianten

Wer sich heute einen Bikini kaufen möchte. hat die Qual der Wahl: In den Geschäften und Online-Shops gibt es Bikinis nicht nur in verschiedensten Farben, sondern es existieren auch einige grundsätzlich unterschiedliche Formen und Tragevarianten, die hier im Detail vorgestellt werden sollen.

Triangelbikini

Sehr beliebt ist der Triangel Bikini, oft auch als Neckholder bezeichnet. Sein Name erklärt sich ganz einfach dadurch, dass die Form seiner Träger einer Triangel ähnelt: Anstatt zwei Trägern, die über die Schultern verlaufen, gibt es hier lediglich einen durchgehenden Träger, der hinter dem Hals zusammengebunden ist. Der Triangelbikini sieht nicht nur sehr sexy aus, sondern vermeidet mit seinen meist sehr schlanken Träger-Bändchen unschöne "Streifen" nach dem Sonnenbaden. Genau wie bei der Bademoden-Version mit zwei Trägern, so ist auch der Triangl Bikini mit und ohne stützenden Bügel erhältlich.

+ Schickes, modernes, jugendliches Aussehen
+ Schmale Träger sind vorteilhaft beim Bräunen
- Ein Triangel Oberteil gibt meistens nicht ganz so viel Halt wie andere Modelle.

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Bikini mit zwei Trägern

Eine andere, ebenfalls sehr bekannte und verbreitete Bikini-Form, ist der Bikini mit zwei Trägern, dessen Oberteil einem klassischen BH ähnelt: Zwei Träger verlaufen jeweils parallel seitlich über die Schultern. Diese Variante sorgt für sehr festen Halt. Der Trägerbikini eignet sich dadurch übrigens auch besonders für größere Oberweiten (hier unsere speziellen Tipps für Große Größen).

+ Fester Halt, gerade im Vergleich zum Triangelbikini
+ Der zeitlose "Klassiker"

- Beim Sonnenbad müssen aufgrund der Träger Kompromisse in Kauf genommen werden

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Tankini

Der Tankini ist gewissermaßen ein Mittelding zwischen Badeanzug und Bikini. Eine normale Bikinihose wird kombiniert mit einem etwas längeren Oberteil, das von Form und Schnitt her meist einem Tank Top gleicht - daraus ergibt sich auch die Namensgebung Tankini. Wie bei den regulären Bikinis, so gibt es auch bei Tankinis verschiedene Varianten. Das Oberteil kann zum Beispiel sehr eng anliegend gestaltet sein oder etwas mehr Spielraum bieten. Auch die Länge ist variabel: Es sind sowohl "bauchfreie" Tankinis zu haben als auch längere Modelle, die aus der Ferne leicht mit einem einteiligen Badeanzug verwechselt werden können.

Auch hinsichtlich der Ausführung der Träger und Cups findet sich beim Tankini die ganze Bandbreite der vom herkömmlichen Bikini bekannten Möglichkeiten. Ob Neckholder, Doppelträger oder Bandeau Ausführung sind praktisch alle Facetten erhältlich. Gleiches gilt für die Cups, die je nach Oberweite und individueller Vorliebe mit und ohne Bügel verfügbar sind.

+ Interessante Kombination aus Bikini und Badeanzug
+ Kaschiert kleinere Problemzonen
+ Toll auch in der Schwangerschaft zu tragen (siehe auch
Umstandsbikini)
- Je nach Passform eventuell nicht ganz so optimal, wenn sehr viel damit geschwommen werden soll

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Bandeau Bikini

Der Bandeau (aus dem Französischen, Aussprache in etwa: "Bandoh") ist eine besondere, trägerlose Variante des Bikinis. Der Clou ist hierbei, dass auf normale Träger ganz verzichtet werden kann. Denn ein Bandeaubikini ist so geschnitten, dass er auch ohne Schulterträger oder einen Neckholder auskommt. Verschlossen wird er in der Regel entweder am Rücken oder auf der Vorderseite zwischen den Cups.

Der Vorteil eines trägerlosen Bandeau Bikinis liegt auf der Hand und ist insbesondere für begeisterte "Sonnenanbeterinnen" ein wichtiges Kriterium: Denn wo keine Träger sind, gibt's auch keine störenden Bräunungsstreifen nach dem Sonnenbaden. Wer an möglichst nahtloser Bräune interessiert ist, sollte deshalb durchaus einmal einen Blick auf einen Bandeaubikini werfen. Dabei sind auch Varianten erhältlich, die optional mit und ohne Träger getragen werden können.

Übrigens: Die trägerlose Form ist nicht auf Bikinis beschränkt: Es gibt auch Bandeautankinis und entsprechende Badeanzüge.

+ Nahtlose Bräune am Oberkörper bzw. an den Schultern, dadurch toll zum Sonnenbaden
+ In Verbindung mit abnehmbaren Trägern variabel verwendbar
- Sitzt ohne Träger je nach Figur manchmal nicht ganz so sicher und fest - deshalb eher für Frauen mit kleinerer oder mittlerer Oberweite geeignet

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Badeanzug

Teilweise aus der Mode geraten, sollte auch der klassische einteilige Badeanzug nicht ganz abgeschrieben werden. Er eignet sich gerade dann, wenn es weniger ums relaxte Sonnenbaden, sondern mehr um sportliches Schwimmen geht. Denn ein gut passender Badeanzug sitzt wie eine zweite Haut, so dass nichts verrutschen kann. Auch um kleinere "Problemzonen" etwas zu kaschieren, ist ein einteiliger Badeanzug manchmal eine gute Idee. Man sollte sich hier zwar keine Wunder erwarten, aber es gibt im Handel sogar spezielle Bauchweg-Modelle. Weitere Tipps für große Größen gibt es übrigens auch unter Große Größen.

+ Sehr starker, sicherer Halt, dadurch sehr gut für Sport geeignet
- Bedeckt relativ viel Haut, daher eher nicht geeignet, wenn möglichst nahtlose Sonnenbräune im Vordergrund steht

Unterschiedliche Bikini Hosen

Unterschiede gibt es natürlich nicht nur beim Oberteil, sondern auch auch die Bikinihose gibt es in verschiedenen Varianten: Von Shorts/Pantys über Jazzpants und Tangas bis hin zum winzigen Bikini String im brasilianischen Stil, der mehr zeigt als er verhüllt. 

Monokini

Der Monokini ist eine ganz besondere Variante des Badeanzugs und stellt eine Mischform aus einem Einteiler und einem Bikini dar. Man könnte ihn scherzhaft vielleicht auch als die "sexy Schwester" des Badeanzugs bezeichnen.

Im Prinzip handelt es sich hier um einen Bikini, dessen Ober- und Unterteil mit einer Art Steg fest verbunden sind. Dieser Steg kann vorne am Bauch oder auch am Rücken des Monokinis verlaufen. Denkbar sind verschiedene Formen wie beispielsweise ein einzelner, breiter Steg, eine gekreuzte X-Form oder auch ein asymetrischer Schnitt.

Alle Versionen haben eines gemeinsam: Mit einem Monokini zeigt frau durch die mehr oder weniger großen Aussparungen normalerweise wesentlich mehr Haut, als mit einem herkömmlichen Badeanzug. Häufig haben die Monokinis auch zusätzliche Schmuckelemente wie etwa Ringe, die den Steg zwischen Ober- und Unterteil verzieren.

+ Monokinis sind noch eher selten am Strand zu sehen - die Trägerin fällt damit bestimmt auf.
- Je nach Schnitt kann ein Monokini recht "gewagt" sein und zieht damit viele Blicke auf sich. Dies kann durchaus gewollt sein, aber wer dies nicht möchte, sollte sich vielleicht eher für eine andere, konservativere Bikinivariante entscheiden. 

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